Ein unabhängiger Tarifvergleich des Fachmagazins „Wohlfahrt Intern“ belegt, dass diakonische Unternehmen im Bereich der Sozialwirtschaft überdurchschnittlich hohe Gehälter zahlen. In fast der Hälfte aller untersuchten Fälle sichern sich kirchliche Arbeitsvertragsrichtlinien den Spitzenplatz, während der öffentliche Dienst deutlich seltener die höchsten Löhne bietet. Besonders Berufseinsteiger profitieren von diesen attraktiven Konditionen, wobei regionale Unterschiede und spezifische kirchliche Tarifwerke hervorgehoben werden. Neben dem Grundgehalt punkten diese Arbeitgeber durch exklusive Zusatzleistungen wie eine arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge und eine monatliche Kinderzulage. Laut dem Verband diakonischer Dienstgeber bestätigt dieser Erfolg das spezielle Konsensmodell der Tarifgestaltung, das auf Schlichtung statt auf Streiks setzt. Die Ergebnisse unterstreichen somit die Wettbewerbsfähigkeit und Verlässlichkeit kirchlicher Träger als attraktive Arbeitgeber für Fachkräfte.
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